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Ausbildung
 

Fachstelle für grenzüberschreitende Ausbildung

Die Fachstelle hat im Jahr 2013 ihre Arbeit aufgenommen und seither vielen Jugendlichen zu grenzüberschreitenden Praktika und Ausbildungsabschnitten verholfen. Foto: VRD - fotolia.com
Die Fachstelle hat im Jahr 2013 ihre Arbeit aufgenommen und seither vielen Jugendlichen zu grenzüberschreitenden Praktika und Ausbildungsabschnitten verholfen. Foto: VRD - fotolia.com
2013 wurde die „Fachstelle für grenzüberschreitende Ausbildung“ auf Initiative des Wirtschaftsministeriums bei der Verbundausbildung Untere Saar e.V. (VAUS) in Dillingen ins Leben gerufen.
Das Angebot der Fachstelle richtet sich in der ersten Phase insbesondere an französische Lycée-Schülerinnen und -Schüler (Niveau Bac Pro und BTS), die einen Teil ihrer vorgeschriebenen Praxisphasen in einem deutschen Betrieb absolvieren möchten, und an deutsche Auszubildende, die einen Teil ihrer Berufsausbildung in einem französischen Betrieb verbringen möchten. Sie werden während des gesamten Prozesses von der Fachstelle unterstützt und begleitet.
Ziel ist nach wie vor die Förderung der deutsch-französischen Handlungskompetenz und der individuellen Mobilität von jungen Menschen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Region.
Vom Projektstart Anfang des Jahres 2013 bis zum Ende der ersten Phase Ende Juni 2016 konnten mithilfe der „Fachstelle für grenzüberschreitende Ausbildung“ rund 200 Praktika bzw. Ausbildungsabschnitte im Nachbarland durchgeführt werden – überwiegend in der Mobilitätsrichtung von Frankreich ins Saarland.
Die Arbeit der Fachstelle wurde im Zeitraum Januar 2013 bis Ende Juni 2016 neben dem MWAEV auch von der IHK Saarland, der ME Saar, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Stahlstiftung Saarland finanziell unterstützt.

Im Zeitraum Juli 2016 bis Juni 2021 wird das Projekt nun über das INTERREG V A Programm der Großregion gefördert und räumlich auf ganz Lothringen und die Westpfalz sowie inhaltlich auf die Zielgruppe der Fachoberschüler ausgeweitet.
Das Projekt wird mit rund 1,6 Mio. Euro aus dem EU-Programm gefördert. Der nationale Ko-Finanzierungsanteil des Saarlandes beträgt rund 460.000 Euro.

Folgende Institutionen beteiligen sich - neben dem MWAEV als Finanzierungspartner - an dem INTERREG-Projekt:
  • Operative Partner: Verbundausbildung Untere Saar e.V. (VAUS), GIP: Formation Tout au Long de la Vie, MBK, Eurodistrict SaarMoselle
  • Strategische Partner: Académie de Nancy-Metz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung RLP, IHK und HWK Saarland und Pfalz, Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der BA, ME Saar, DFS, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Conseil Régional de la Région ACAL.

Kontakt

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Referat E/4
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3800
Telefax
(0681) 501-4293